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Bedeutung und Symbolik von Liluen

Die Erwähnungen über die Lilie und ihre Symbolik kann man schon in der griechischen Mythologie finden. Um ihre Entstehung kreisen schöne Legenden. Selbst ihr Name leitet sich vom alt-griechischen „Leirion“ ab.

Lilie als Symbol der Schönheit

Bedeutung und Symbolik von LilienDer Legende nach entspross die weiße Lilie aus mehreren Milchtropfen, die Herkules auf die Erde verschüttete. Die Milch, die er aus den Brüsten der schlafenden Juno – der Herrscherin des Olymps - reichlich saugte, sollte ihm die Unsterblichkeit garantieren. Daher wird der Lilie der Ehrenname „die göttliche Blume“, „die Rose der Juno“ und „Königslilie“ verliehen. Das Göttliche zeichnet sich seit Ewigkeit durch überirdische Schönheit und Vollkommenheit, die im höchst harmonischen Gesamtbild zum Ausdruck kommt. Und so ist auch die Lilie -  himmlisch schön, sodass sie alle anderen Blumen an Eleganz und Anmut übertrifft. Die Lilie sieht man auch in der Hand der Venus, die auf die Reinheit von Weiß der Blume so eifersüchtig war, dass sie in der Mitte ihrer Blüten einen Auswuchs entstehen ließ. Er sollte an den Phallus eines brünstigen Esels erinnern.

Heilige Blume. Gruß des Todes

Der Begeisterung von Venus liegt die Symbolik der Königslilie zugrunde, die als Inbegriff für Schönheit gilt. Im Wappen der persischen Stadt Susa, sollte sie die Annehmlichkeit der Lage und den eindrucksvollen Antlitz der Stadt unterzeichnen. Als Symbol der Reinheit, Unschuld und Jungfräulichkeit Mariens gilt die Lilie seit dem Mittelalter. Damals erhielt sie auch den Namen Madonnenlilie und war als heilige Blume der Jungfrau Maria bezeichnet. Deshalb wurden weiße Lilien gerne für einen Brautstrauß genommen. Weiße Lilien waren aber auch oft in Trauerkränzen zu sehen. Eine Sage besagt, dass die Lilie durch den Geist des Verstorbenen auf den Grab gepflanzt wurde und seither gilt sie als Gruß des Todes an den zurückbleibenden Lebenden.

Symbolreich sind die Lilien, die etwas Göttliches an sich haben. Als eine Zierpflanze zieht sie oft in die Gärten und Wohnräume ein. Schon im Altertum war sie in Ehre gehalten. Bis heute hat sie nichts an ihrer besonderen Anmut und Ausstrahlung verloren.